Golubac, Mittelalterliche Festungsstadt an der Donau, Serbien.
Golubac ist ein Dorf an der Donau in Ostserbien mit einer mittelalterlichen Burganlage, die hoch über dem Fluss thront. Die Siedlung erstreckt sich entlang des Flussufers mit alten Steinhäusern und engen Gassen, die hinauf zur Festung führen.
Die Siedlung hat ihre Wurzeln in dem römischen Außenposten Cuppae und wurde später zu einer strategischen Festung, die zwischen ungarischen und osmanischen Mächten umstritten war. Der endgültige Kontrollwechsel erfolgte im Jahr 1868, als die Region unter serbische Verwaltung kam.
Die Bevölkerung von Golubac umfasst serbische und walachische Gemeinschaften, die jeweils ihre traditionellen Bräuche, Sprachen und Feste das ganze Jahr über pflegen.
Das Dorf ist über die Djerdap-Autobahn erreichbar, die dem Fluss folgt und regelmäßige Busverbindungen von Belgrad mit mehreren Fahrten täglich bietet. Die beste Zeit zum Besuchen ist von Frühling bis Herbst, wenn das Wetter mild ist und die Flussufer leicht zu Fuß zu erkunden sind.
Der Ort liegt am Eingang der Eisentor-Schlucht, wo die Donau ihre maximale Breite erreicht und die Landschaft dramatisch in eine enge Kluft übergeht. Diese Stelle markiert den Übergang von breitem Flusslauf zu der beeindruckenden Naturformation, die für Flussreisende seit Jahrhunderten ein Orientierungspunkt ist.
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