Church of the Holy Mother of God, Kuršumlija, Mittelalterliche orthodoxe Klosterruine in Kuršumlija, Serbien
Die Kirche der Muttergottes in Kuršumlija sind Uberreste eines Klosters, das zwischen zwei Flüssen liegt und ein dreiechendes Grundriss zeigt. Das Gebäude kombiniert Elemente aus verschiedenen Bauphasen und wurde teils mit Ziegeln, teils mit Sandstein errichtet.
Das Kloster wurde zwischen 1159 und 1168 von Stefan Nemanja, einem serbischen Großfürsten, gegründet und war auf dem Fundament einer byzantinischen Basilika aus Justinians Zeit errichtet. Dies verbindet die späte mittelalterliche serbische Architektur mit älteren byzantinischen Strukturen.
Das Kloster war ein wichtiger Ort für Nonnen und stand unter der Aufsicht von Anastasia, der Frau von Stefan Nemanja, die später heiliggesprochen wurde. Die Gemeinschaft dort pflegte das religiöse Leben und erhielt die spirituellen Traditionen der Region.
Das Gelande liegt zwischen der Straße Radomir Milovanović Samo und dem Fluss Toplica, was eine einfache Orientierung vor Ort ermöglicht. Der Zugang ist offen, es gibt aber begrenzte Infrastruktur, daher sollte man robustes Schuhwerk und Wetterschutz mitbringen.
Die Steine tragen geschnitzte Darstellungen von natürlichen Szenen wie Pflanzen und Tieren, die seltene Beispiele dieser Art der Verzierung sind. Diese Details zeigen, dass kunstlerische Ausdrucksformen auch in religiosen Bauten dieser Zeit ihren Platz hatten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.