Borač Fortress, Mittelalterliche Festung in Borač, Serbien.
Die Borač-Befestigung ist eine mittelalterliche Burg auf einem felsigen Hugel in Serbien, die sich 333 Meter uber dem Meer erhebt. Die Ruinen zeigen Uberreste von Wallanlagen, Turmen und unregelmassigen Gebauden, die heute noch gut zu erkennen sind.
Die Befestigung wird erstmals 1389 in Dokumenten erwahnt und stand unter der Kontrolle von Prinzessin Milica nach dem Tod von Furst Lazar in der Schlacht auf dem Amselfeld. Sie war ein wichtiger Ort der mittelalterlichen serbischen Verwaltung in dieser Zeit.
Die Kapelle des Heiligen Erzengels Michael unterhalb der Befestigung zeigt traditionelle mittelalterliche serbische Baustile und ist heute noch ein Ort der Andacht für Besucher aus der Umgebung.
Der Besuch der Befestigung erfordert eine kurze Wanderung vom Dorf Borač uber naturliche Pfade zum Hugel hinauf. Das Geleande ist uneban, daher sollten feste Schuhe und etwas Zeit eingeplant werden, um die Ruinen zu erkunden.
Die Twierdza ruht auf Borački krš, einer inaktiven vulkanischen Bergformation, die vor etwa 20 Millionen Jahren in dieser Region entstand. Diese geologische Basis gibt dem Ort eine lange naturliche Geschichte, die weit uber die mittelalterlichen Mauern hinausgeht.
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