Dolgoprudny, Stadt in der Region Moskau, Russland
Dolgoprudny ist eine Stadt im Moskauer Gebiet in Russland, etwa 20 Kilometer nördlich der Hauptstadt. Die Bebauung wechselt zwischen mehrstöckigen Wohnblöcken aus der Sowjetzeit und neueren Wohnanlagen mit helleren Fassaden und größeren Fenstern.
Die Ansiedlung wurde 1931 offiziell zu einer Stadt erklärt, als Industriebetriebe und Forschungseinrichtungen in der Umgebung entstanden. Während der sowjetischen Jahrzehnte entwickelte sich der Ort zu einem Zentrum für Luftfahrtforschung und technische Bildung.
Der Name der Stadt bedeutet wörtlich "langer Teich" und verweist auf die natürlichen Gewässer, die früher die Gegend prägten. Viele Einwohner nutzen heute noch die Uferpromenaden entlang der Moskwa und ihrer Nebenarme zum Spazierengehen und als Erholungsorte am Wochenende.
Elektrichki verbinden die Stadt mit Moskauer Bahnhöfen in regelmäßigen Abständen, und Busse fahren durch die verschiedenen Stadtteile. Die meisten öffentlichen Einrichtungen und Geschäfte liegen in Gehdistanz der Wohngebiete.
Ein Abschnitt des Moskwa-Kanals durchquert das Stadtgebiet und dient noch heute als Wasserstraße für kleinere Boote und Vergnügungsschiffe im Sommer. Die Kanalpromenade zieht Angler an, die dort ihre Ruten auswerfen und auf die vorbeifahrenden Schlepper warten.
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