Jessentuki, Kurstadt in Stawropol Krai, Russland.
Jessentuki ist eine Kurstadt im Stawropolski-Krai in Russland am Fuß der Kaukasusberge, bekannt für ihre Mineralquellen und medizinischen Einrichtungen auf 640 Metern Höhe. Die Kureinrichtungen verteilen sich über mehrere Parks, in denen Quellpavillons und Trinkhallen zwischen altem Baumbestand stehen.
Eine Militärfestung wurde hier 1825 gegründet, nachdem Doktor Fjodor Gaaz 1810 die ersten Mineralquellen entdeckt hatte. Der Ausbau zu einem Kurort begann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und zog Patienten aus dem ganzen Russischen Reich an.
Die Kirche des Heiligen Nikolaus stammt aus den 1820er Jahren und zeigt den frühen orthodoxen Einfluss in der Region. Sanatoriumsbauten aus verschiedenen Jahrzehnten prägen das Stadtbild mit ihren Kolonnaden und Parklandschaften, die noch heute zur Kur genutzt werden.
Der Bahnhof verbindet die Stadt mit Mineralnyje Wody und Kislowodsk, die beide innerhalb von einer Stunde erreichbar sind. Wer die Gegend erkunden will, findet Wanderwege in den nahen Vorgebirgen und Wäldern der Kaukasusregion.
Die Zusammensetzung der Mineralwässer unterscheidet sich je nach Quelle, was verschiedene medizinische Anwendungen ermöglicht. Manche Quellen eignen sich zum Trinken, andere zum Baden, weshalb Ärzte oft spezifische Brunnen für bestimmte Beschwerden empfehlen.
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