Tarussa, Historische Stadt an den Ufern der Oka, Russland
Tarusa liegt auf dem linken Ufer der Oka, etwa 76 Kilometer nordöstlich von Kaluga und 140 Kilometer südlich von Moskau. Die Stadt erstreckt sich über mehrere Hügel, die zum Fluss abfallen, mit Holzhäusern und kleinen Museen in den Wohnstraßen.
Im Jahr 1246 wurde die Siedlung zum Zentrum des Fürstentums Obere Oka unter Fürst Juri Michailowitsch. Später ging das Gebiet ins Großfürstentum Moskau über und verlor seinen politischen Status.
Die örtlichen Keramikwerkstätten verkaufen handgemachte Töpferwaren, die Besucher als Andenken mitnehmen können. Entlang der Uferpromenade treffen sich Einheimische zum Spazierengehen und zum Angeln.
Die Schifffahrtssaison auf der Oka dauert von Anfang Juni bis Mitte September, sodass Besucher Flussfahrten unternehmen können. Am besten besucht man die Stadt bei gutem Wetter, um die Hügel und das Ufer zu erkunden.
Ein kleines Museum bewahrt Erinnerungen an die Familie Zwetajewa, russische Schriftsteller, die hier lebten. Das Haus zeigt Möbel und persönliche Gegenstände aus dem frühen 20. Jahrhundert.
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