Tutajew, Verwaltungszentrum an der Wolga in Oblast Jaroslawl, Russland
Tutajew ist eine Verwaltungsstadt an der Wolga in der Oblast Jaroslawl, Russland, die sich über beide Ufer erstreckt und dabei jeweils eigene Siedlungsstrukturen bewahrt. Beide Teile liegen auf etwa 130 Metern Höhe und zeigen unterschiedliche Straßenmuster sowie Bebauung.
Die Siedlung wurde 1201 gegründet und bestand bis 1918 aus zwei eigenständigen Städten, Romanow und Borissoglebsk, die auf gegenüberliegenden Flussufern lagen. Nach der Vereinigung erhielt der Ort seinen heutigen Namen zu Ehren eines gefallenen Soldaten.
Der Ort trägt seit 1918 den Namen eines Rotarmisten und vereint zwei jahrhundertelang getrennte Siedlungen, die noch heute durch den Fluss und ihre Kirchenarchitektur unterscheidbar bleiben. Jede Seite entwickelte über die Zeit eigene Bautraditionen, die sich in den Straßenbildern widerspiegeln.
Ein Fährdienst verbindet die beiden Stadtteile über den Fluss, da keine Brücke innerhalb der Gemeindegrenzen vorhanden ist. Besucher sollten die Überfahrtszeiten beachten, besonders bei wechselnder Witterung oder außerhalb der Hauptsaison.
Die Region birgt bedeutende paläontologische Funde aus dem frühen Trias, darunter Fossilien der Temnospondylen Thoosuchus yakovlevi und Benthosuchus korobkovi. Diese Amphibienreste geben Einblick in das Leben vor etwa 250 Millionen Jahren.
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