Naro-Fominsk, Verwaltungszentrum in der Region Moskau, Russland.
Naro-Fominsk erstreckt sich entlang der Ufer des Flusses Nara, etwa 70 Kilometer südwestlich von Moskau auf einer Höhe von 180 Metern gelegen. Die Eisenbahnlinie Moskau-Kiew durchquert den Ort und verbindet ihn mit den größeren städtischen Zentren der Region.
Die Ortschaft entstand 1925 durch die Vereinigung von drei Dörfern namens Fominskoye, Malaya Nara und Malkovo. Im folgenden Jahr 1926 erhielt sie offiziell den Status einer Stadt.
Die Stadt verbindet sich mit der Geschichte der sowjetischen Textilindustrie durch ihre Seidenfabrik, die in den frühen 1960er Jahren Bologna-Stoff als erstes Werk im Land produzierte. Dieses Erbe zeigt sich heute im lokalen Gedächtnis und in der industriellen Vergangenheit vieler Gebäude.
Die Bahnverbindung nach Moskau ermöglicht eine regelmäßige Anbindung und macht den Ort zu einem Ausgangspunkt für Besucher der Umgebung. Wer mit dem Zug anreist, findet den Stadtkern in fußläufiger Entfernung vom Bahnhof.
Eine bedeutende Panzerdivision unterhält ihre Basis in der Stadt und prägt seit Jahrzehnten einen Teil des lokalen Lebens. Diese militärische Präsenz gehört zum Westlichen Militärbezirk und spielt eine Rolle in der jüngeren Geschichte des Ortes.
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