Chankasee, Ramsar-Feuchtgebiet an der russisch-chinesischen Grenze, Primorsky Krai und Heilongjiang.
Khanka ist ein Süßwassersee an der russisch-chinesischen Grenze in der Region Primorski und Heilongjiang, der eine Fläche von über 4000 Quadratkilometern bedeckt. Der größere Teil liegt auf russischer Seite, während sich entlang der Uferlinie ausgedehnte Schilfgürtel und flache Bereiche erstrecken.
In der Jungsteinzeit gründeten Balhae-Stämme Siedlungen an den Ufern, die als frühe Bewohner der Gegend gelten. Später nutzten Jurchen- und Mandschu-Vorfahren das Gebiet als Fischereigrund und Lebensraum für ihre Gemeinschaften.
Der Name stammt aus dem Mandschurischen und bedeutet Wasser, das von oben nach unten fließt. Diese Bezeichnung erinnert an die Völker, die hier über Jahrhunderte lebten und ihre Sprache im Ortsnamen bewahrten.
Das Gebiet ist Ramsar-Schutzgebiet und unterliegt besonderen Regelungen, daher sollten Besucher sich vorab über Zugangsmöglichkeiten informieren. Die meisten Aktivitäten sind auf naturkundliche Beobachtung und Vogelbeobachtung beschränkt.
In dieser Region wächst die Khanka-Kiefer, eine Baumart, die nirgendwo sonst auf der Welt in freier Natur vorkommt. Diese Bäume prägen die Uferbereiche mit ihrem besonderen Aussehen und ihrer Anpassung an das feuchte Klima.
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