Paramuschir, Vulkaninsel im Nord-Kurilen-Archipel, Russland.
Paramushir ist eine vulkanische Insel im Nordkuril-Archipel mit etwa 23 Vulkanen, von denen der Chikurachki mit einer Höhe von 1816 Metern der höchste ist. Das zerklüftete Vulkangelände prägt das Landschaftsbild deutlich.
Die Insel wechselte 1875 durch den Vertrag von Sankt Petersburg von russischer unter japanische Kontrolle. Sowjetische Streitkräfte übernahmen die Insel 1945 während der Invasion der Kurilen.
Der Name stammt aus der Ainu-Sprache und erinnert an die ersten Bewohner, die lange vor den russischen und japanischen Siedlungen hier lebten. Diese sprachliche Herkunft ist heute noch in der lokalen Identität präsent.
Severo-Kurilsk ist die einzige dauerhafte Siedlung auf der Insel und kann hauptsächlich per Schiff oder Flugzeug vom Festland erreicht werden. Die Anbindung ist begrenzt und erfordert Planung im Voraus.
Die Insel bewahrt Überreste von japanischen Militäranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg, darunter verlassene Flugplätze und Verteidigungsstrukturen. Diese historischen Relikte sind über das vulkanische Gelände verteilt und erzählen von der kriegerischen Vergangenheit.
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