Petrischule, Schule im Zentralbezirk, Sankt Petersburg, Russland
Saint Peter's School ist ein Schulgebäude im Klassizismus-Stil mit großen Fenstern und traditionellen Elementen an der Newa-Straße im Zentrum von Saint Petersburg. Das Gebäude verfügt über mehrere Unterrichtsräume, Flure und Bereiche, die den Alltag von etwa 500 Schülern strukturieren.
Die Schule wurde 1709 auf Initiative des Admirals Cornelius Cruys gegründet und diente zunächst als Bildungszentrum für die lutherische Gemeinde der Stadt. Das Gebäude wurde später im neuen Klassizismus-Stil wieder aufgebaut und blieb über zwei Jahrhunderte hinweg ein Ort des Lernens.
Die Schule bewahrt bis heute ihre Verbindung zur deutschsprachigen Gemeinschaft Saint Petersburgs, und man sieht in den Klassenzimmern regelmäßig deutsche Textbücher und Materialien. Diese Verbundenheit zeigt sich auch darin, wie Schüler und Lehrer miteinander umgehen und wie der Unterricht gestaltet wird.
Das Schulgebäude liegt in einem belebten Bereich mit guten Verkehrsanbindungen und steht dem öffentlichen Raum verhältnismäßig nah. Besucher sollten beachten, dass dies noch eine funktionierende Schule ist, daher sind manche Bereiche während der Schulzeit nicht für Touristen zugänglich.
Während des Ersten Weltkriegs musste die Schule ihren Unterrichtsinhalt von Deutsch auf Russisch umstellen, doch behielt sie ihre akademische Qualität. Dies macht das Gebäude zu einem Beispiel dafür, wie Institutionen sich an politische Veränderungen anpassen konnten.
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