Martsialnyje Vody, Siedlung in Russland
Martsialnyje Vody ist eine kleine Siedlung im Kondopozhsky-Distrikt in der russischen Republik Karelien, die um eisenhaltige Mineralquellen herum entstanden ist. Die Holzgebäude und Pavillons liegen in einem dichten Kiefernwald, und die Quellen selbst befinden sich im Zentrum des Ortes.
Der Ort wurde im frühen 18. Jahrhundert gegründet, als Peter der Große die Mineralquellen entdecken ließ und eine der ersten Kurbadeeinrichtungen Russlands hier errichten ließ. Damit war Martsialnyje Vody einer der ersten Orte in Russland, der als Kurort für die breite Bevölkerung genutzt wurde.
Der Name des Ortes leitet sich vom lateinischen Wort für Mars, den Kriegsgott, ab, weil das eisenreiche Wasser früher als besonders kraftspendend galt. Besucher können heute noch die alten Holzpavillons über den Quellen sehen, die zum Trinken des Wassers direkt vor Ort einladen.
Die Quellen sind zu Fuß erreichbar, da der Ort klein ist und die Wege durch den Wald kurz sind. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da die Pfade bei nassem Wetter rutschig werden können.
Peter der Große soll die Heilkraft der Quellen persönlich getestet haben und war danach von deren Wirkung so überzeugt, dass er den Bau des Kurorts anordnete. Das kleine Museum vor Ort bewahrt Dokumente und Gegenstände aus dieser Zeit, die man sich ansehen kann.
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