Leonovo Park, Geschütztes Anwesen im Bezirk Rostokino, Russland.
Leonovo Park ist ein geschütztes Anwesen in der Rostokino-Bezirk, das sich über mehrere Hektar mit Gärten, Wegen und freien Grünanlagen erstreckt. Die Fläche grenzt an die Dokukina-Straße und bietet eine Mischung aus gepflegten Bereichen und offenen Raum zum Spazieren.
Der Park entstand als Garten des Gutshofs Leonowo, den P. G. Demidow (1738–1821) im 18. Jahrhundert anlegte. Ab 1869 gehörte er dem Moskauer Kaufmann A. M. Kapustin. Das Herrenhaus brannte Anfang des 20. Jahrhunderts nieder und hinterließ nur eine Lindenallee und den dekorativen Leonowski-Teich. 2003 wurde der Park nach der Ausstellung „EXPO-Nauka 2003“ in „Sad Buduschtschego“ (Garten der Zukunft) umbenannt und 2017 vollständig erneuert.
Der Name des Parks stammt von der internationalen Ausstellung für Jugend- und wissenschaftlich-technische Projekte EXPO-Nauka 2003, nach der der Gutspark in Sad Budushchego (Garten der Zukunft) umbenannt wurde. Zwei Baumgruppen sind geschützte Naturdenkmäler: eine 150-jährige Eiche und eine Allee alter Linden. Bei der Gestaltung 2004 entstanden eine Allee der Neugeborenen und eine Allee der Brautleute.
Der Park liegt zwischen der Okruschnaja-Eisenbahn, der 1. Leonowskaja-Straße, der Dokukina-Straße und der Jausa; die Wilgelma-Pika-Straße teilt ihn in einen größeren östlichen und einen kleineren westlichen Teil. Der Südausgang der Metrostation Botanitscheski sad liegt neben dem Eingang. Ein 100 Meter langer Holzsteg führt auf dem Ökopfad über eine Schlucht.
Zwei Naturobjekte im Park stehen offiziell unter Schutz: eine 150 Jahre alte Eiche und eine Allee alter Linden. Die Lindenallee ist der einzige Überrest des regelmäßigen Gutsparks, während die Eiche in den Memoiren des Kunsthistorikers Michail Alpatow als Demidows Zeder erinnert wird.
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