Muzeĭ-kvartira F.M. Dostoevskogo, Biografisches Museum im Bezirk Maryina Roshcha, Moskau, Russland.
Das Muzeĭ-kvartira F.M. Dostoevskogo ist ein biografisches Museum im Moskauer Stadtteil Maryina Roshcha, untergebracht im linken Flügel des ehemaligen Mariinski-Krankenhauses für Arme, in dem die Familie Dostojewski von 1821 bis 1837 lebte. Die Gedenkwohnung rekonstruiert die Räume seiner Kindheit: eine gewölbte Diele, ein von Fjodor und seinem Bruder Michail geteiltes Zimmer mit einem weiß gekachelten Ofen und ein Salon mit Möbeln aus dem frühen 19. Jahrhundert.
Die Familie Dostojewski lebte von 1821 bis 1837 im linken Flügel des Mariinski-Krankenhauses, als Fjodor nach Sankt Petersburg ging. Das Museum wurde dort am 11. November 1928 eröffnet, von Vera Netschajewa zum 107. Geburtstag des Schriftstellers gegründet, und kam 1940 zum Staatlichen Literaturmuseum.
Die Wohnung ist eine Rekonstruktion: Die Räume wurden vor allem nach den Erinnerungen von Dostojewskis jüngerem Bruder Andrei eingerichtet, der die Ausstattung genau beschrieb. Im Arbeitszimmer stehen 18 mit grünem Saffianleder bezogene Stühle, zwei Kartentische und ein großer Esstisch. Dort hängt eine Lithografie nach Orlowskis „Feldjägertroika“; der Raum diente zugleich als Speisezimmer und Arbeitszimmer der Eltern.
Das Museum befindet sich im Komplex des Mariinski-Krankenhauses, und der Eingang ist am besten über den Haupthof zu erreichen. Ein Besuch an einem Wochentag ist ruhiger und gibt mehr Zeit, die Räume in Ruhe zu betrachten.
Das Museum befindet sich im linken Flügel des Mariinski-Krankenhauses, in den die Familie Dostojewski 1822 einzog und bis 1837 lebte. 1936 wurde im Krankenhaushof eine Granitstatue des Schriftstellers von Sergei Merkurow aufgestellt, die zuvor am Zwetnoi-Boulevard stand; Merkurow modellierte einige seiner vorbereitenden Büsten nach dem Sänger Alexander Wertinski.
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