Museum of Nature of Buryatia, Naturkundemuseum in Ulan-Ude, Russland.
Das Museum der Natur Burjatiens nutzt fünf Säle im ehemaligen Haus der Öffentlichen Versammlung in der Leninstraße, einem zweistöckigen Steinbau, den während des Ersten Weltkriegs österreichische Kriegsgefangene errichteten. Die landschaftlich gestalteten Schauen folgen dem Thema „Mensch und Natur“, im Mittelpunkt steht der Baikalsee. Die Sammlung umfasst 16.000 Stücke, darunter ein präparierter Manul, ein Schwarzkranich und ein Przewalski-Pferd.
Ein Erlass des Kulturministeriums der RSFSR vom 15. Februar 1978 ordnete die Eröffnung eines Naturmuseums an; eröffnet wurde es 1983 auf Grundlage der Naturkundeabteilung des Heimatmuseums von Werchneudinsk. Seit 2011 gehört es zum Nationalmuseum der Republik Burjatien. Sein Gebäude, das frühere Haus der Öffentlichen Versammlung in der Lenin-Straße, ist ein zweigeschossiger Steinbau, den während des Ersten Weltkriegs österreichische Kriegsgefangene errichteten; es ist durch Erlass Nr. 624 vom 4. Dezember 1974 als föderales Kulturdenkmal eingetragen.
Das Museum trägt auf Burjatisch den Namen „Буряад ороной байгаалиин музей“. Zum Programm gehören das Kindermuseum-Labor „Fenster zur Natur“, das ökologische Museumstheater „Seele des Baikal“ und die Wanderausstellung „Zu Besuch bei Eroschka“. Es gehört der Vereinigung „Offenes Museum“ an und arbeitet mit dem Naturkundemuseum in Ulaanbaatar und dem Biologiezentrum des Stadtmuseums Linz in Österreich zusammen.
Das Museum befindet sich im ehemaligen Haus der Öffentlichen Versammlung, einem zweistöckigen Steinbau an der Leninstraße, der während des Ersten Weltkriegs von österreichischen Kriegsgefangenen errichtet wurde. Die Ausstellung verteilt sich auf fünf Säle und 650 m², davon 58 m² für Wechselausstellungen. Es werden Führungen angeboten, darunter zur Unterwasserwelt und eine Überblicksführung durch Burjatien.
Zu den Stücken gehören ein präparierter Schwarzkranich, ein Przewalski-Pferd und eine Dibowski-Golomjanka, ein kleiner ölreicher Fisch, der nur im Baikalsee vorkommt. Zentrales Thema der Ausstellung ist der Baikalsee; die präparierten Vögel und Säugetiere sind in einem 1995 erschienenen Katalog verzeichnet.
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