Nicander hermitage, Orthodoxes Kloster im Bezirk Porkhov, Russland
Das Nicander-Einsiedlerkloster ist ein orthodoxes Kloster in der Landschaft unweit des Flusses Demyanka mit Steinkirchen, heiligen Quellen und mehreren Gebäuden für religiöse Zwecke. Der Komplex liegt verstreut über das ländliche Gelände und bildet ein in sich geschlossenes geistliches Zentrum.
Das Kloster wurde 1584 an dem Ort gegründet, wo der heilige Nicander fünfzig Jahre lang in Gebet und Askese lebte. Der Zar Feodor I. verlieh dem Kloster 1598 eine Steuerbefreiung, was seine Bedeutung und seinen Status als religiöse Institution festigte.
Das Kloster bewahrt orthodoxe Traditionen durch Gottesdienste und empfängt regelmäßig Pilger, die zur Besinnung herkommen. Die tägliche Routine der Mönche prägt das Leben an diesem Ort und macht ihn zu einem funktionierenden geistlichen Zentrum.
Das Kloster liegt etwa 37 Kilometer von Porkhov und etwa 70 Kilometer nordöstlich von Pskow entfernt in ländlichem Gelände. Besucher finden vor Ort Unterkunftsmöglichkeiten und sollten mit längeren Fahrtzeiten von größeren Städten rechnen.
Das Gelände beherbergt vier heilige Quellen, die verschiedenen Heiligen geweiht sind und für Besucher zugänglich sind. Diese Quellen gehören zu den spirituellen Zentren des Ortes und werden von Pilgern genutzt.
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