Dserschinski-Denkmal, Bronzestatue im Bezirk Jakimanka, Russland
Das Denkmal für Felix Dserschinski ist eine Bronzeskulptur auf einem Granitsockel im Jakimanka-Bezirk in Moskau, Russland. Die Figur wiegt elf Tonnen und zeigt den Mann in einem langen Mantel mit ausgeprägten Gesichtszügen und sichtbaren Händen.
Die Skulptur wurde am 20. Dezember 1958 in der Nähe des KGB-Hauptquartiers enthüllt und stand dort über drei Jahrzehnte. Während des Putschversuchs im August 1991 wurde sie vom ursprünglichen Platz entfernt und später in den Museon-Skulpturenpark gebracht.
Schriftzüge und Markierungen aus dem Jahr 1991 bedecken den Sockel und erinnern an jene Bürger, die ihre Ablehnung der damaligen Geheimpolizei öffentlich zeigten. Heute steht die Figur zwischen anderen entfernten Denkmälern und dokumentiert, wie sich das Verhältnis zur sowjetischen Vergangenheit verändert hat.
Die Skulptur steht im Museon-Skulpturenpark, wo man sie zusammen mit anderen historischen Denkmälern aus der Sowjetzeit besichtigen kann. Der Park ist frei zugänglich und erlaubt es Besuchern, sich in ihrem eigenen Tempo zwischen den ausgestellten Werken zu bewegen.
Beim Abtransport im Jahr 1991 setzten Arbeiter mehrere Kräne ein, um die schwere Bronzefigur ohne Beschädigung vom Sockel zu heben. Diese sorgfältige Behandlung sicherte, dass die Skulptur heute noch in ihrem ursprünglichen Zustand zu sehen ist.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.