Ондрусовский монастырь, Orthodoxes Kloster in Alavoine, Russland.
Das Ondrusowski-Kloster liegt am Ostufer des Ladogasees, 25 km von Olonez entfernt. Seine steinerne Kirche der Darstellung der Gottesmutter und die Nikolauskirche, beide heute Ruinen, sind ebenso erhalten wie die Fundamente der Klostermauer mit Türmen und sechs Wohngebäude. Die Anlage nimmt eine Halbinsel nahe der Mündung des Flusses Alavoine ein.
Adrian von Ondrusowo, ein Adeliger, der im Kloster Walaam Mönch wurde, gründete die Einsiedelei an der Mündung des Olonka (Alavoine) zu Beginn des 16. Jahrhunderts; eine Nikolauskirche war ihr erstes Gebäude. Zar Iwan IV. stiftete Gaben, und Adrian wurde 1549 auf der Rückreise aus Moskau von Bauern getötet. 1572–1573 brannten schwedische Truppen unter Herman Fleming die Holzbauten nieder; Katharina II. hob das Kloster 1764 auf, ab 1817 wurde es mit Stiftungen von Semjon Tschussow und Andrei Sergejew wiederhergestellt und Walaam unterstellt.
Der Name stammt von der karelischen Form Ontros des Vornamens des Gründers Adrian. Die Mönche sprachen Karelisch statt Russisch oder Kirchenslawisch, was sie bei der lokalen Bevölkerung beliebt machte, und Karelier aus Finnland pilgerten hierher. Das Kloster bewahrte alte Ikonen der heiligen Paraskeva, der Heiligen Sergius und Hermann von Valaam sowie eine wundertätige Ikone des heiligen Nikolaus.
Das Kloster liegt am Ostufer des Ladogasees, etwa 25 km von Olonez entfernt; erhalten sind die Ruinen der Sommerkirche Mariä Tempelgang und der Winterkirche des heiligen Nikolaus, die Fundamente der Mauer mit Türmen und sechs Wohngebäude. Das Gelände wird heute von der Mitrofan-Einsiedelei genutzt, der Zugang sollte mit dieser Gemeinschaft abgesprochen werden.
Das Kloster ist nicht mehr aktiv: Nach 1917 stellte es den Betrieb ein, seine Mönche flohen ins Kloster Valaam auf finnischem Gebiet. Seit 2011 ist das Gelände an die Mitrofanije-Eremitage verpachtet. Erhalten sind die Ruinen der Sommerkirche Mariä Einführung und der Winterkirche St. Nikolaus, die Fundamente der Mauer mit Türmen und sechs Wohngebäude.
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