Church of All Who Sorrows in Suzdal, Orthodoxe Kirche in Susdal, Russland
Die Kirche aller Betrübten ist ein kleines, eingeschossiges rechteckiges Kirchengebäude mit tiefer Apsis, das 1750–1787 aus Stein als „Winterkirche“ gegenüber der benachbarten Sommerkirche der Heiligen Konstantin und Helena (1707) errichtet wurde. Am Westende steht ein achteckiger Glockenturm mit dem für Susdal typischen konkaven Zeltdach, der „Dudka“. Die Fassaden tragen geschnitzte Fensterrahmen und ein ungewöhnliches Gesims aus grünen und roten Balustern; der Glockenturm zeigt flache vier- und achteckige Nischen, gezahnte Gesimse und Majolika-Baluster.
Zunächst stand hier eine hölzerne Kreuzerhöhungskirche, die von einem vom Herrscher gezahlten „Ruga“-Gehalt unterhalten wurde und zu den Pfarreien der Straßen Worotischtschi und Staraja gehörte. 1750 wurde sie abgetragen und durch eine steinerne Kirche zu Ehren der Ikone „Freude aller Leidenden“ ersetzt, die die Gemeindemitglieder finanzierten; 1787 kam eine Kapelle der neun Märtyrer von Kyzikos hinzu. Das 1952 restaurierte Gebäude wurde am 31. Dezember 2009 der Eparchie Wladimir übergeben und dem Muttergottes-Geburts-Kloster in Wladimir zugeordnet; Erzbischof Jewlogi (Smirnow) hielt am 6. Januar 2011 den ersten Gottesdienst.
Die Kirche ist der Ikone der Gottesmutter „Freude aller Leidenden“ geweiht. Ihre frühere Gemeinde in den Straßen Worotischtschi und Staraja war klein und erhielt einen staatlichen Zuschuss, weshalb sie in den Verzeichnissen als „Ruschnaja“-Kirche geführt wurde. Seit 2011 gehört sie zum Geburtskloster der Gottesmutter in Wladimir; Erzbischof Jewlogi (Smirnow) hielt dort am 6. Januar 2011 den ersten Gottesdienst.
Die Kirche steht an der Stelle der früheren Straßen Worotischtschi und Staraja, als Paar mit der Sommerkirche Zarekonstantinowskaja von 1707. Beide Gebäude teilen sich einen Kirchhof, sodass man sie an einem Ort sieht. Der Glockenturm erhebt sich im Westen über dem Eingang und lässt sich am besten von Westen betrachten.
Der Glockenturm trägt ein konkaves Zeltdach, russisch „Dudka", eine für Susdal typische Form; seine Fassaden zeigen flache vier- und achteckige Nischen, gezahnte Gesimse und Majolika-Baluster. Das Gesims des Hauptbaus aus grünen und roten Balustern ist für Susdal ungewöhnlich. Die Kirche wurde 1952 restauriert und am 31. Dezember 2009 der Diözese Wladimir übergeben.
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