Jangantau, Naturdenkmal in Baschkortostan, Russland.
Yangantau ist ein Berg im südlichen Ural mit einer Höhe von 504 Metern und beherbergt unterirdische Thermalquellen sowie Mineralvorkommen in seinen Felsformationen. Das Gestein weist Risse und Spalten auf, durch die warmes Wasser aus der Tiefe aufsteigt.
Der Berg erhielt 1965 offiziell den Status eines Naturdenkmals und wurde damit unter staatlichen Schutz gestellt. Dieser Schritt war wichtig für die Erhaltung seiner geologischen und ökologischen Besonderheiten.
Der Name Yangantau stammt aus der lokalen Sprache und bedeutet brennender Berg, was sich auf die natürliche Wärmeerzeugung unter der Oberfläche bezieht. Besucher können diese geothermale Aktivität bei einem Spaziergang über den Berg unmittelbar erleben.
Am besten besucht man den Berg während der wärmeren Monate, wenn die Wege trocken und begehbar sind und die Temperaturen angenehm bleiben. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da das Gelände uneben ist und durch die geothermale Aktivität besondere Bedingungen entstehen.
Der Berg erzeugt Wärme durch unterirdische thermale Prozesse ohne jegliche vulkanische Aktivität, was ihn zu einer seltenen geologischen Formation im Ural macht. Diese geothermale Energiequelle funktioniert völlig natürlich und unabhängig von Vulkanismus.
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