Церковь Бориса и Глеба на Поварской, Orthodoxe Kirche in der Powarskaja-Straße, Moskau, Russland
Die Kirche Boris und Gleb an der Povarskaya war ein Kirchengebäude im klassizistischen Stil mit einer charakteristischen Kuppel und ausgewogenen symmetrischen Elementen. Das Gebäude zeigte die typische Architektur des 19. Jahrhunderts mit proportionalen Fassaden und religiösen Verzierungen.
Das Gebäude wurde 1635 errichtet und durchlief mehrere Umbauten, die größte zwischen 1799 und 1802 mit Mitteln von Gemeindemitgliedern. 1936 wurde die Kirche abgerissen, was das Ende ihrer Funktion als Gebetsort markierte.
Die Kirche war ein Ort der Verehrung der heiligen Brüder Boris und Gleb, deren Namen die benachbarte Straße bis heute prägen. Besucher können heute auf einem Gedenkstein auf dem Grundstück die Geschichte dieses wichtigen Ortes der Moskauer Gemeinde nachvollziehen.
Der ursprüngliche Ort der Kirche liegt auf der Povarskaya-Straße, wo heute die Gnessin-Akademie der Musik steht. Eine Gedenktafel von 2007 markiert den Standort und erinnert Besucher an die einstige Präsenz des Gebäudes.
Im Inneren der Kirche hing ein Bild des Heiligen Antlitzes vom renommierten Ikonenmaler Simon Ushakov aus dem 17. Jahrhundert. Diese Arbeit machte die Kirche für Kunstkenner und religiöse Pilger gleichermaßen bedeutsam.
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