Bydyonovsky Posyolok, historical housing estate in Moscow, Russia
Das Budjonowski-Siedlung ist ein Wohnkomplex aus der Zeit des Konstruktivismus, der Ende der 1920er Jahre erbaut wurde und mehrere Wohngebaeude mit charakteristischen Formen und Farben umfasst. Die Haeuser zeigen leuchtend gelb oder rot gestrichene Fassaden, teilweise zweifarbig gestaltet, und umgeben interne Hoefe, die uebersichtliche Wohnblocks mit Ecksektionen bilden.
Die Siedlung wurde von 1926 bis 1931 nach Plaenen von Architekten wie Michail Motyljow erbaut und diente urspruenglich als Wohnort fuer Offiziere der Roten Armee. Das Projekt folgte modernistischen Prinzipien und schuf ein geschlossenes Wohnquartier mit eigener sozialer Infrastruktur wie Schule, Kindergarten und Laeden.
Der Siedlungsname bezieht sich möglicherweise auf eine historische Verbindung zur Roten Armee, was die soziale Zusammensetzung der Bewohner widerspiegelt. In den Innenhöfen spielten Kinder zusammen, während Erwachsene in den gemeinsamen Räumen verkehrten, was ein Gemeinschaftsleben schuf.
Der Komplex liegt im Basmanny-Bezirk in der Naehe der Grossen Poststrasse und ist zu Fuss leicht zugaenglich, mit klaren Innenhoefen, die es Besuchern ermoeglichen, die Wohnblocks ruhig zu erkunden. Die Umgebung ist ruhig, was Zeit fuer Fussgangerbeobachtung und Fotografie ermoegglicht, wobei viele Haeuser noch ihre urspruengliche Gestaltung bewahrt haben.
Die Siedlung war fast dem Abriss verfallen, aber 2009 setzten sich Bewohner gegen den Abbruch durch und bewaehrten damit eines der wenigen intakten Beispiele der sowjetischen Konstruktivismus-Architektur. Seither wurden mehrere Gebaeude restauriert und drei Korpsus 2017 in ein Denkmalpflegeprogramm aufgenommen.
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