Church of the Nativity in Krokhino, Orthodoxe Kirche in Krokhino, Russland.
Die Kirche der Geburt Christi in Krokhino ist eine Holzkirche, die teilweise im Stausee Sheksna untergetaucht ist und ihre weißen Steinmauern direkt aus dem Wasser aufragen lässt. Das Gebäude verfügt über eine rechteckige Grundform, eine erweiterte Sakristei und einen separaten Glockenturm, der das traditionelle Design der Landkirchen dieser Region widerspiegelt.
Die Kirche wurde zwischen 1788 und 1820 erbaut und stand Jahrzehnte lang als spirituelles Zentrum des Dorfes Krokhino. Als das Gebiet 1961 durch den Stausee Sheksna überflutet wurde, blieb die Kirche die einzige Struktur, die aus dem Wasser herausragte.
Die Kirche zeigt Merkmale der russischen Barockarchitektur mit ihrem kubischen Baukörper und dem traditionellen Glockenturm. Das Gebäude verkörpert die religiöse Tradition der Region und bleibt ein erkennbares Symbol für die Menschen in der Umgebung.
Das Gebäude ist am besten vom Wasser aus zu sehen, da es im Stausee liegt und von Land aus schwer erreichbar ist. Eine kleine Beschilderung mit einem Navigationslicht, das 1953 installiert wurde, hilft Bootsfahrern, die Struktur auf dem Wasser zu lokalisieren.
Die Grundlagen der Kirche wurden durch einen Schutzwall verstärkt, um sie vor Wellenschlag und Eisbewegungen im Stausee zu schützen. Diese Schutzmaßnahmen sind ein seltenes Beispiel für die Konservierung eines Denkmals unter so extremen natürlichen Bedingungen.
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