Storforsen, Naturschutzgebiet und Wasserfälle in der Gemeinde Älvsbyn, Schweden
Storforsen ist eine Stromschnelle im nördlichen Schweden, die sich ohne Regulierung durch Staudämme entfaltet. Der Fluss bildet hier mehrere Abschnitte aus tosendem Wasser zwischen Felsklippen und breiten Becken.
Der Fluss diente bis in die Achtzigerjahre als Transportweg für geschlagenes Holz aus den umliegenden Wäldern. Bauwerke und Anlagen aus der Zeit der Flößerei sind an mehreren Stellen noch zu sehen.
Der Ort trägt seinen Namen nach der großen Stromschnelle, die das Leben der Gemeinde über Jahrhunderte geprägt hat. An Sommerwochenenden nutzen Besucher die Feuerstellen und Grillplätze entlang der angelegten Wege.
Das Schutzgebiet liegt wenige Kilometer nördlich von Älvsbyn und bietet Holzstege für den Zugang zu den besten Aussichtspunkten. Schilder in mehreren Sprachen informieren über die Besonderheiten des Wasserlaufs und der Umgebung.
Bei Frühjahrshochwasser schwillt die Wassermenge stark an und verwandelt die Stromschnelle in ein donnerndes Schauspiel. Die Veränderung zwischen ruhigen Sommermonaten und der kraftvollen Schmelzsaison ist deutlich sichtbar.
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