Goldene Halle, Empfangshalle im Stockholmer Rathaus, Schweden
Die Goldene Halle ist ein Empfangsraum im Stockholmer Rathaus mit Wänden aus Glas und Gold-Mosaiken, die schwedische historische Szenen und Wahrzeichen der Stadt zeigen. Der Raum ist etwa 44 Meter lang und bildet einen großartigen Rahmen für Veranstaltungen.
Die Halle erhielt ihr heutiges Aussehen zwischen 1917 und 1923, als der Künstler Einar Forseth umfangreiche Mosaiken schuf, finanziert durch eine anonyme Spende. Diese künstlerische Gestaltung verwandelte den Raum in das beeindruckende Werk, das Besucher heute sehen.
Die Halle ist bekannt als Schauplatz des jährlichen Nobelballes, einem glänzenden Abend, der im Dezember stattfindet und Nobelpreisträger, Mitglieder der Königsfamilie und prominente Gäste zusammenbringt. Dies ist der gesellschaftliche Höhepunkt im schwedischen Kalender und verleiht diesem Ort eine besondere Bedeutung im Leben der Stadt.
Der Besuch ist nur im Rahmen von geführten Touren möglich, die täglich von Mai bis September angeboten werden. Die Touren sind in Englisch und Schwedisch verfügbar und bieten einen guten Überblick über diesen besonderen Ort.
Die Nordwand zeigt die Königin des Sees Mälaren, die Stockholm in ihren Armen hält, ein poetisches Motiv der Künstler. Die Südwand enthält etwa 18 Millionen goldene Mosaiksteine, die Stadtszenen in atemberaubender Detailliertheit bilden.
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