Gåseborg, Eisenzeitliche Wallburg in Järfälla, Schweden
Gåseborg ist eine eisenzeitliche Befestigung in der Gemeinde Järfälla, die auf steilen Klippen über dem See Mälaren thront. Die Anlage wird durch zwei Steinmauern geschützt, die ohne Mörtel auf der landgestützten Seite errichtet wurden.
Archäologische Ausgrabungen im Jahr 2002 brachten Bronzegießschmelztiegel zutage, die aus dem Zeitraum 300 bis 500 n. Chr. stammen. Dies zeigte, dass die Stätte älter ist als ursprünglich angenommen.
Die Befestigung war ein Zentrum der Metallverarbeitung, wo Analysen von gefundenen Schmelztiegeln Hinweise auf die Verarbeitung von Gold für hochwertige Objekte zeigen.
Der Ort ist über die Straße Vattenverksvägen von Hummelmoravägen aus erreichbar und führt zu einem Parkplatz, wo die Straße eine scharfe Rechtskurve macht. Das Gelände liegt auf einem Hügel und erfordert eine gewisse körperliche Aktivität zum Erkunden der Strukturen.
Die Befestigung verfügt über zwei Eingänge mit Steintreppen, die in Winkeln positioniert sind, die es Eindringlingen unmöglich machten, direkt in die Struktur zu blicken. Dieses Design zeigt durchdachte verteidigungstechnische Überlegungen der damaligen Zeit.
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