Villa Högberga, Wohngebäude in Lidingö Municipality, Schweden.
Villa Högberga ist eine Wohnanlage im Süden Lidingös mit einer Gesamtfläche von etwa 2400 Quadratmetern und zeigt Merkmale mittelalterlicher Kirchenarchitektur. Das Gebäude wurde zwischen 1909 und 1911 erbaut und dient heute als Veranstaltungsort für Konferenzen und Übernachtungen.
Der Architekt Carl Westman entwarf dieses Gebäude zwischen 1909 und 1911 für den Kunstsammler Klas Fåhraeus als Rahmen für seine internationale Kunstsammlung. Das Projekt entstand in einer Zeit der Begeisterung für historische Bezüge und die Integration kunstvoller Räume in Wohnarchitektur.
Das Haus wurde nach japanischen Vorstellungen gestaltet und bewahrt einen östlichen Garten mit terrassierten Landschaften, die das Grundstück durchziehen. Die Räume zeigen östliche Einflüsse, besonders in einem Zimmer mit aufwendigen Holzschnitzereien, das den internationalen Blick des ursprünglichen Besitzers widerspiegelt.
Das Haus liegt etwa 15 Minuten von Stockholm entfernt und funktioniert heute als Veranstaltungszentrum mit Möglichkeiten für Konferenzen, Tagungen und Wochenendaufenthalte. Besucher können sich leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Auto anreisen und finden vor Ort eine gut ausgestattete Infrastruktur vor.
Das Gelände verfügt über japanisch inspirierte Gärten mit terrassierten Landschaften, die von Gartengestalter Rudolf Abelin entworfen wurden und einheimische Kiefern in das Design integrierten. Diese Gartenelement zeigt, wie westeuropäische Besitzer um 1910 fernöstliche Ästhetik in ihre privaten Räume einbezogen.
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