Stångehuvud, Naturschutzgebiet bei Lysekil, Schweden
Stångehuvud ist ein Naturschutzgebiet an der Küste nahe Lysekil mit roten Granitfelsen, die von der Eisbewegung der letzten Eiszeit geprägt sind. Die Felswände zeigen Kratzer und Furchen, die Eismassen vor Tausenden von Jahren hinterlassen haben.
Das Gebiet wurde im 19. Jahrhundert intensiv als Granitabbau genutzt, bis Calla Curman um 1900 begann, Teile davon zu kaufen. Seine Rettungsbemühungen fuehrten 1925 zur Uebertragung an die Akademie und damit zur Sicherung als Schutzgebiet.
Das Naturschutzgebiet wurde 1925 von Calla Curman der Schwedischen Akademie der Wissenschaften geschenkt und sollte als Naturdenkmal bewahrt werden. Heute zeigt der Ort, wie wichtig Privatpersonen bei der Erhaltung von Küstenlandschaften waren.
Der Victoria-Weg auf dem Galleberget-Kliff bietet eine ebene Strecke zur Erkundung der Felsformationen und zur Beobachtung von Pflanzen. Der Weg ist gut gekennzeichnet und leicht begehbar, perfekt für einen gem?chlichen Spaziergang entlang der Kuste.
Das Gebiet beherbergt das sudlichste Vorkommen von Bohus-Granit, der vor etwa 920 Millionen Jahren entstand. Diese geologisch alte Steinformation ist heute einer der sudlichsten Punkte, an denen man diesen einzigartigen Granit findet.
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