Villa Asea, Geschäftsführerresidenz in Västerås, Schweden.
Die Villa Asea ist ein Wohngebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert in Västerås, das mit Teerholz, Sperrholzpaneelen, Buntglasfenstern und roten Ziegeldächern ausgestattet ist. Das Anwesen verfügt über 16 Zimmer und charakteristische Schornsteine aus roten Ziegeln, die das imposante Äußere prägen.
Das Haus wurde zwischen 1907 und 1908 erbaut und diente den Direktoren des Elektrotechnik-Unternehmens ASEA als Wohnitz. Der Initiator Sigfrid Edström ließ es ohne Genehmigung des Verwaltungsrats errichten, was seine persönliche Handlungsfähigkeit unterstreicht.
Der Name verweist auf das ASEA-Unternehmen, dessen Führungskräfte hier lebten. Die Räume bewahren ihren ursprünglichen Grundriss mit handwerklichen Details, die die Bedeutung des Hauses als Sitz der Industrieelite widerspiegeln.
Das Gebäude ist mit modernen Systemen wie Aufzug und Kühlanlage ausgestattet, die später hinzugefügt wurden. Der ursprüngliche Grundriss aus dem frühen 20. Jahrhundert ist noch erhalten und bietet Einblicke in die Lebensweise dieser Zeit.
Der Architekt Erik Hahr bezog sich bei der Gestaltung auf mittelalterliche Stabkirchen und befestigte Türme. Die Umgebung kombiniert Park- und Waldlandschaft mit Steininschriften, Mauern, Treppen und dekorativen Toren.
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