Villa Myrdal, Funktionalistische Residenz in Stora Mossen, Stockholm, Schweden.
Die Villa Myrdal ist ein funktionalistisches Wohngebäude in Stockholm mit weißen Fassaden, hohen Schornsteinen und einem mehrstöckigen Glaserker mit Holzverkleidung. Das zweistöckige Haus enthält Wohnräume, ein gemeinsames Büro, Kinderzimmer und eine große Dachterrasse.
Das Haus wurde 1937 von Sven Markelius für die Nobelpreisträger Alva und Gunnar Myrdal entworfen. Die Familie lebte dort bis 1947 und prägte damit frühe Beispiele moderner Wohnarchitektur in Schweden.
Das Haus zeigt die schwedischen Funktionalismus-Prinzipien in seiner Raumaufteilung für Familie, Arbeit und Haushaltspersonal. Diese Aufteilung spiegelt wider, wie moderne Haushalte in den 1930er Jahren organisiert wurden.
Das Haus liegt an der Nyängsvägen 155 im Stadtteil Bromma und ist von außen leicht zu erkennen durch seine weiße Fassade und markanten Schornsteine. Der Ort ist gut erreichbar und bietet einen klaren Blick auf die modernistische Bauweise von außen.
Die Akustik des Hauses wurde bewusst entworfen, sodass Geräusche von der oberen Arbeitsetage deutlich bis zur unteren Halle hinein zu hören sind. Diese technische Besonderheit ermöglichte es den Bewohnern, über mehrere Stockwerke hinweg in Kontakt zu bleiben.
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