Villa Wingårdh, Wohngebäude in Helsingborg, Schweden
Villa Wingårdh ist ein Wohngebäude an der schwedischen Küste mit klassischen architektonischen Elementen aus dem frühen 20. Jahrhundert. Das Haus liegt an einem Hang oberhalb des Öresundsundes und nutzt lokale Materialien sowie die natürliche Topografie des Geländes.
Das Haus entstand 1910 an einer Stelle, an der zuvor ein anderes Herrenhaus namens Ekeliden gestanden hatte, das an die schwedische Königsfamilie abgetreten wurde. Der Besitzer August Wingårdh erhielt diesen Standort als Ausgleich für den Verlust seines früheren Anwesens, das für einen königlichen Palast Platz machen musste.
Die Villa zeigt die Vorlieben wohlhabender Industriellenfamilien für elegante Wohnhäuser an der Küste während der frühen 1900er Jahre. Der Bau spiegelt damals moderne Lebensweise und lokale Baustile wider.
Das Haus ist ein Privatbesitz, das von außen von der Küstenstraße aus sichtbar ist, aber nicht regelmäßig für Besichtigungen offensteht. Die beste Zeit zum Fotografieren ist während der helleren Monate, wenn das Licht die Architektur und die Lage über dem Wasser optimal zeigt.
Die Entstehung der Villa ist eng mit der Geschichte des nahen Schlosses Sofiero verknüpft, dessen königliche Bewohner einen freien Blick aufs Wasser brauchten. August Wingårdh akzeptierte den Umzug und schuf sich dadurch selbst ein beeindruckendes Küstenhaus mit besserer Aussicht als zuvor.
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