Tyskbagarbergen, Ehemalige Hügelformation in Östermalm, Stockholm, Schweden.
Tyskbagarbergen war eine Felshöhe in Östermalm, Stockholm, die sich von der Karlavägen bis zur Valhallavägen erstreckte und eine bedeutende Erhebung im Stadtteil bildete. Heute lassen sich Reste dieser Bergformation noch zwischen den Gebäuden entlang der Nybrogatan sehen.
Die Gegend geht auf die 1670er Jahre zurück, als der deutsche Bäcker Martin Kammecker eine Mühle auf dem Hügel errichtete. In den 1860er Jahren folgte eine massive Sprengung des Felsmaterials, wobei das gewonnene Gestein zur Verfüllung des nahegelegenen Stora Träsket-Sees verwendet wurde.
Der Name des Ortes stammt von einem deutschen Bäcker, Martin Kammecker, der hier im 17. Jahrhundert lebte und arbeitete. Die Gegend war damals ein Ort mit weniger gutem Ruf, wie auch schwedische Schriftsteller in ihren Werken beschrieben.
Die Felszüge sind schwer als zusammenhängende Landform erkennbar, da große Teile des Hügels abgetragen wurden und die Stadt sich um die Gegend entwickelte. Eine kurze Wanderung entlang Nybrogatan zwischen Östermalmsgatan und Valhallavägen zeigt noch erhaltene Gesteinsausläufer zwischen modernen Häusern.
Die Sprengungen in den 1860er Jahren führten zu großflächigen Umgestaltungen, und das abgebaute Gestein spielte eine Schlüsselrolle bei der Schaffung neuer Landmassen in der Stadt. Diese Steinmassen halfen, Seen zu füllen und Raum für die wachsende Metropole zu schaffen.
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