Tunaborgen, Mittelalterliche Festungsruinen in Österskär, Schweden.
Tunaborgen ist eine Ruine einer mittelalterlichen Festung in Österskär, mit einem quadratischen Turm, einem Bastionwerk und Hofmauern neben der Einfahrt zu einem alten Wasserweg. Die Überreste sind durch ein Holzdach geschützt und durch Tore gesichert, wobei die innere Struktur deutlich die mittelalterliche Bauweise zeigt.
Die Festung wurde 1291 vom Erzbischof Nils Alleson erstmals erwähnt und diente als strategischer Verteidigungspunkt entlang der Schifffahrtsroute nach Uppsala. Ihre Position an dieser wichtigen Wasserstraße machte sie zu einem Schlüsselpunkt für die Kontrolle des Handelsverkehrs in der Region.
Die ausgegrabene Grundfläche zeigt drei backsteinverstärkte Fenster und Stützen für vier Rippengewölbe, die zeigen, wie Baumeister im Mittelalter in Schweden arbeiteten. Man kann hier sehen, wie Menschen damals Steinen und Ziegeln einsetzten, um stabile und dauerhafte Bauten zu errichten.
Die Ruine ist durch ein Holzdach geschützt und mit Toren verschlossen, wobei der Zugang zum Inneren eine vorherige Vereinbarung mit den örtlichen Behörden erfordert. Besucher sollten vor Ort klären, wie sie die Anlage erkunden können und ob Führungen oder Besichtigungszeiten festgelegt sind.
Bodenradaruntersuchungen im Jahr 2014 entdeckten zusätzliche Mauern unter dem umliegenden Grasland, was auf einen größeren mittelalterlichen Komplex hindeutet als bisher bekannt. Diese unterirdischen Strukturen zeigen, dass die ursprüngliche Anlage deutlich ausgedehnter war als die heute sichtbaren Ruinen.
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