Högbo sanatorium, Ehemaliges Tuberkulose-Sanatorium in Falun, Schweden
Högbo ist ein ehemaliges Sanatorium, das aus mehreren Steingebäuden besteht, die auf erhöhtem Gelände oberhalb des Viertels Lugnet angeordnet sind und Merkmale der Architektur des frühen 20. Jahrhunderts aufweisen. Die Anlage wurde teilweise renoviert und beherbergt nun 14 Wohnungen sowie Einrichtungen für städtische Aktivitäten.
Die Anlage wurde 1910 als Reaktion Schwedens auf die Tuberkulose-Epidemie gegründet und verfügte über 239 Betten, darunter eine spezielle Kinderstation. Sie war bis in die 1960er Jahre in Betrieb, bevor sie in andere Funktionen umgewandelt wurde.
Der Ort zeigt, wie eine medizinische Einrichtung in einen Wohnbereich umgewandelt wurde und spiegelt die Veränderungen der schwedischen öffentlichen Infrastruktur wider. Besucher können diese Umgestaltung heute in den restaurierten Räumen und deren neuer Nutzung erleben.
Der Ort ist von außen sichtbar, aber viele Gebäude sind nicht öffentlich zugänglich, da sie heute als Wohnungen und städtische Einrichtungen genutzt werden. Es ist ratsam, die Gegend tagsüber zu besuchen, um die Architektur von außen zu schätzen.
Die ursprünglichen Kühlräume mit eigentümlichen russisch-inspirierten Isolationszellen mit kleinen runden Fenstern oben an den Wänden sind noch erhalten. Diese Details zeigen die technologischen Lösungen, die in der frühen medizinischen Praxis verwendet wurden.
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