Villa Delin, Brutalistisches Haus in Djursholm, Schweden.
Villa Delin ist ein Wohngebäude in roher Betonstruktir an der Strandvägen 43 mit Glasfronten und hohen Fenstern zur Germaniaviken und zum Stora Värtan. Der zweigeschossige Bau enthält ein offenes Wohnzimmer mit doppelter Höhe, Küche, Esszimmer, ärztliches Büro und mehrere Schlafzimmer im Obergeschoss.
Die Villa wurde 1970 vom Architekten Léonie Geisendorf entworfen und zeigt rohe Betonflächen sowie geometrische Formen, die zur modernen Architekturströmung in Schweden dieser Zeit passten. Das Gebäude entstand während einer Periode, in der Brutalistisches Design die skandinavische Architekturlandschaft prägte.
Die Villa verdankt ihren Namen ihrer Lage und zeigt Innenräume mit Möbeln des finnischen Designers Alvar Aalto sowie hellen Wänden und Deckenverkleidungen aus Rotholz. Diese Auswahl an Materialien und Möbeln widerspiegelt den modernen skandinavischen Geschmack der Nachkriegszeit.
Das Haus liegt in einem ruhigen Wohngebiet mit Wasserblick und ist über die Strandvägen leicht erreichbar, wo man die Architektur von außen gut sehen kann. Der beste Weg, die Struktur zu verstehen, ist ein Spaziergang um das Grundstück herum, um die Fassade und die Fensteranordnung zu betrachten.
Das Haus verfügt über flexible Raumaufteilungen mit verschiebaren Wänden, die es dem Bewohner ermöglichen, den Wohnbereich je nach Bedarf zu öffnen oder zu unterteilen. Diese beweglichen Wände waren 1970 für das Wohndesign ungewöhnlich und zeigen einen innovativen Ansatz zur Raumflexibilität.
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