Rudans gård, Historisches Herrenhaus in Haninge, Schweden
Rudans gård ist ein weißes verputztes Holzgebäude, das zwischen dem Oberen und Unteren Rudasjön-See liegt und das Zentrum des Freiluftschutzgebiets Rudan bildet. Das Anwesen verfügt über mehrere Gebäude und Freiflächen, die das Naherholungsgebiet strukturieren.
Das Gebäude entstand ursprünglich im frühen 17. Jahrhundert als Katen unter dem Hauptgut Söderby und erhielt sein heutiges Aussehen nach einer Zerstörung durch Feuer um 1801. Diese Brandkatastrophe markierte einen Wendepunkt in der Entwicklung des Ortes.
Das Herrenhaus zeigt typische schwedische Architekturelemente aus dem 19. Jahrhundert mit seinem verputzten Holzbau. Besucher können die traditionelle Bauweise und die Lage zwischen zwei Seen erkennen, die das Gelände prägen.
Das Gelände ist mit der S-Bahn vom Bahnhof Handen erreichbar, der vier Verbindungen pro Stunde nach Stockholm bietet. Es empfiehlt sich, Wanderschuhe zu tragen und Wasser mitzubringen, da das Gebiet viele Wanderwege durch die Natur hat.
Im 20. Jahrhundert war das Anwesen eine kleine Farm mit Wäscherei, wie historische Kirchenunterlagen zeigen, die Bewohner als Wäscherinnen und Waschfrauen auflisteten. Diese Tätigkeit war damals ein wichtiger wirtschaftlicher Zweig für die Region.
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