Tännforsen, Wasserfall in der Gemeinde Åre, Schweden
Tännforsen ist ein 38 Meter hohes Wasserfallensystem entlang des Flusses Indalsälven in Åre, das über etwa 60 Meter Breite herabstürzt. Das Wasser fließt von den Bergen herab und bildet an den Kanten und im Becken darunter ein kraftvolles Schauspiel.
Das Gebiet wurde 1835 zugänglich, als König Karl XIV. Johan die Skalstugevägen-Straße einweihte, die Schweden mit Norwegen verband. Dieses Ereignis markierte den Beginn des organisierten Tourismus an diesem Ort.
Das Wasserkraftwerk wurde nach langen Bemühungen durch Einwohner verhindert, und 1971 erhielt das Gebiet den Status eines Naturschutzgebiets. Heute nutzen Besucher die beiden Aussichtspunkte, um das Schauspiel aus verschiedenen Perspektiven zu erleben.
Von dem Parkplatz der Touristenstation führen markierte Pfade zu zwei Aussichtspunkten ober- und unterhalb des Wasserfalls. Die Wege sind leicht zugänglich und bequem zu begehen.
Der ständige Wassernebel schafft feuchte Bedingungen, in denen seltene Flechten und Moose wachsen, die denen tropischer Regionen ähneln. Diese besonderen Lebensräume entstehen nur dort, wo die Luftfeuchtigkeit konstant hoch bleibt.
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