Tofslärkan 11, Frühes 20. Jahrhundert Wohnvilla in Lärkstaden, Östermalm Bezirk, Schweden
Tofslärkan 11 ist eine Villa aus dem frühen 20. Jahrhundert mit dunkelbraunen Backsteinfassaden, einem Dachziegel-Satteldach mit Kupferdetails und Fenstern in verschiedenen Größen. Das zweistöckige Wohnhaus enthält acht Zimmer, eine Küche, einen Keller und einen ungenutzten kalten Dachboden.
Der Architekt Erik Hahr gestaltete die Villa 1910 für den Bibliothekar Ludvig Linder als Teil von Stockholms Urbanisierungsprojekt. Diese Entwicklung schuf eine Reihe von aneinander gebauten Stadthäusern mit gleichmäßiger, wohnlicher Bauweise.
Der Eingangsbereich zeigt ein Tonnengewölbe mit floralen Fresken von Filip Månsson und einer Inschrift über Häuser als Zufluchtsorte in der Welt. Diese künstlerische Gestaltung spiegelt die Bedeutung wider, die Heimat und Geborgenheit für die Bewohner hatten.
Die Villa liegt in einem ruhigen Wohnviertel und ist leicht zu erkennen an ihrer unterschiedlichen Fenstergestaltung und dem Kupferdach. Für Besucher außerhalb ist eine Besichtigung von außen möglich, wobei die Straßenseite den besten Blick auf die Fassade bietet.
Der zentrale zweigeschossige Lichthof mit strategisch platzierten Fenstern füllt das Innere mit natürlichem Licht und schafft ein offenes Raumgefühl trotz der kompakten Baugröße. Dieses Designmerkmal war für die Häuser der Lärkstaden-Reihe charakteristisch und zeigt den modernen Ansatz der damaligen Architektur.
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