Singapur, Inselstaat in Südostasien.
Singapur ist ein Stadt-Inselstaat vor der Südspitze der Malaiischen Halbinsel, der sich über eine Hauptinsel und dutzende kleinere erstreckt. Das Stadtbild wechselt zwischen Hochhaus-Vierteln am Wasser, tropischen Parks und dicht bebauten Wohnvierteln mit mehrgeschossigen Blocks.
Die britische Ostindien-Kompanie gründete 1819 einen Handelsposten an der Mündung des Singapore River, der rasch zum Umschlagplatz zwischen Europa und Asien wurde. Nach der japanischen Besatzung im Zweiten Weltkrieg und einer kurzen Verbindung mit Malaysia erlangte der Stadtstaat 1965 die Unabhängigkeit.
Die vier Amtssprachen – Englisch, Mandarin, Malaiisch und Tamil – begegnen einem auf Straßenschildern, in öffentlichen Ankündigungen und im täglichen Austausch zwischen Nachbarn und Händlern. Hawker-Zentren dienen als gemeinsame Treffpunkte, an denen man an einem Tisch Gerichte aus allen Regionen Asiens probieren kann.
Das Mass Rapid Transit-Netz und Buslinien decken nahezu alle Stadtteile ab, wobei eine wiederaufladbare Karte den Zugang zu beiden Verkehrsmitteln erleichtert. Englisch ist weit verbreitet, was Wegfindung und Gespräche mit Einheimischen unkompliziert macht.
Der Staat besitzt keine natürlichen Süßwasserquellen und deckt seinen Bedarf durch Entsalzungsanlagen, Regenwassersammlung und importiertes Wasser aus Malaysia. Zahlreiche öffentliche Trinkbrunnen zeigen, wie selbstverständlich diese technische Lösung im Alltag geworden ist.
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