Surin, Ort im Amphoe Mueang Surin, Thailand
Surin ist eine Stadt in der Nordostregion Thailands, die auch als Isan bekannt ist und nahe der kambodschanischen Grenze liegt. Die Stadt befindet sich in einer flachen Agrarlandschaft im Tal des Mun-Flusses und verfügt über einen Bahnhof, einen Nachtmarkt und ein Regionalmuseum.
Das Gebiet war Teil des Khmer-Reichs, das in der Region zahlreiche Tempel hinterließ, bevor die Stadt Ende des 18. Jahrhunderts an ihren heutigen Standort verlegt wurde. Der Name Surin wurde 1786 nach dem damaligen Gouverneur vergeben.
Surin ist ein Ort, an dem Thai- und Khmer-Traditionen zusammenleben und sich in Musik, Tänzen und Speisen zeigen. Besucher können während lokaler Feste traditionelle Aufführungen sehen und erleben, wie Menschen ihre Geschichte durch alltägliche Bräuche lebendig halten.
Die Stadt ist mit Zug oder Bus von Bangkok aus erreichbar, wobei die Fahrt mehrere Stunden dauert; der Bahnhof liegt zentral und ist ein guter Ausgangspunkt. Vor Ort sind Songthaews und Motorradtaxis die üblichen Fortbewegungsmittel, um Märkte und Sehenswürdigkeiten zu erkunden.
Surin ist vor allem für sein jährliches Elefantenfest im November bekannt, bei dem Elefanten an Spielen und Vorführungen teilnehmen und das viele Besucher in die Stadt zieht. In der Nähe der Stadt lebt das Volk der Kuay, das seit Jahrhunderten eine besondere Bindung zu Elefanten pflegt und diese traditionell als Familienmitglieder betrachtet.
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