Amphoe Mae Chaem, Gebirgsdistrikt in Chiang Mai, Thailand.
Mae Chaem ist ein Bergdistrikt in der Region Chiang Mai, der sich über eine große Fläche erstreckt und Höhenlagen von 282 bis über 2.500 Metern aufweist. Das Gelände ist überwiegend bergig mit Flusstälern und Waldgebieten, die das Landschaftsbild prägen.
Das Gebiet wurde 1908 etabliert, als vier Bezirke von Chom Thong abgetrennt wurden und sich später verschiedenen administrativen Veränderungen unterziehen musste. Es erhielt seinen heutigen Status als eigenständiger Distrikt 1956 zurück.
Die Region wird von mehreren ethnischen Gruppen bewohnt, darunter Tai Yuan, Paganyaw, Lua, Hmong und Lisu, die jeweils ihre eigenen Traditionen und Lebensweisen bewahrt haben. Besucher können in den Dörfern die handwerklichen Fähigkeiten und alltäglichen Praktiken dieser Gemeinschaften beobachten.
Die Region ist vor allem während der trockeneren Monate gut erreichbar, da die Berghänge bei Regen rutschig werden können. Die Straßen verbinden die verschiedenen Dörfer und Täler, bieten aber variable Fahrbedingungen je nach Wetter.
Der Distrikt beherbergt Doi Inthanon, den höchsten Berg Thailands, der wegen seiner Höhe und der kühleren Temperaturen in den oberen Regionen bekannt ist. An klaren Tagen kann man von vielen Punkten des Distrikts aus Berggipfel sehen, die sich über die Wolkendecke erheben.
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