Prasat Ta Muen Tot, Archäologische Stätte in Ta Miang, Thailand
Prasat Ta Muen Tot ist eine archäologische Stätte an der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha, die aus mehreren Steinstrukturen besteht. Die Gebäude wurden aus Laterit und rosa-grauem Sandstein errichtet und zeigen Merkmale der Khmer-Architektur mit aufwendigen Schnitzereien und Sockeln.
Die Stätte wurde im 11. Jahrhundert während der Herrschaft von Udayadityavarman II. errichtet und diente als Rastplatz an einer wichtigen Handelsroute. Sie markierte einen Punkt auf dem Alten Khmer-Weg, der Angkor mit Phimai verband und den Waren- und Personenverkehr zwischen den Zentren erleichterte.
Der Komplex umfasst ein zentrales Heiligtum, das rituelle Statuen und ein Somasutra-System zur Leitung heiligen Wassers während Zeremonien enthielt.
Die Stätte ist von der Straße aus zugänglich, doch Besucher müssen beachten, dass sie sich in einer sensiblen Grenzregion befindet. Die Einhaltung lokaler Vorschriften und die Begleitung durch sachkundiges Personal sind wichtig, um die Sicherheit zu gewährleisten und die archäologischen Arbeiten nicht zu beeinträchtigen.
Ungewöhnlich ist die südliche Ausrichtung der Hauptstruktur, die von der üblichen östlichen Orientierung khmerischer Tempel abweicht. Diese Wahl könnte mit strategischen Überlegungen für die Verteidigung oder mit praktischen Bedürfnissen der Reisenden entlang der alten Route verbunden sein.
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