House of Opium, Drogenkulturmuseum in Ban Sop Ruak, Thailand
Das Museum ist eine Sammlung von uber 2000 Objekten, die sich mit der Mohnproduktion und dem Handel in der Region des Goldenen Dreiecks befasst, wo Thailand, Laos und Myanmar zusammentreffen. Die Ausstellung prasentiert eine Vielzahl von Gegenstanden, die verschiedene Aspekte dieses historischen Handels dokumentieren.
Die Sammlung wurde 1990 gegrundet, um historische Artefakte der lokalen Bergvolker zu bewahren, bevor sie aus der Region verschwanden. Der Grunder, Patcharee Srimatyakul, versammelte diese Objekte, um ein wichtiges Kapitel der regionalen Geschichte zu dokumentieren.
Die Ausstellung zeigt Werkzeuge und Geräte, die von Bergvölkern zur Mohnkultivierung verwendet wurden und deren handwerkliche Praktiken über Generationen hinweg widerspiegeln. Die Objekte erzählen von den alltäglichen Aktivitäten und Fertigkeiten dieser Gemeinschaften in der Region.
Das Museum befindet sich in der Nahe des Mekong-Flusses in der Provinz Chiang Rai und ist relativ leicht zu erreichen. Besucher sollten bequeme Schuhe anziehen, da die Ausstellung viele Raume umfasst und das Anschauen aller Exponate einige Zeit in Anspruch nimmt.
Die Sammlung enthalt eine nachgebaute Mohnplantage, die zeigt, wie die Pflanzen angebaut wurden und wie die landschaftliche Gestaltung dieser Gegend einst aussah. Dazu gehoren auch traditionelle Puppen, die sechs verschiedene lokale Bergvolker darstellen und deren visuelle Unterschiede verdeutlichen.
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