Bozcaada, Inseldistrikt in der Provinz Çanakkale, Türkei.
Bozcaada ist ein Inseldistrikt in der Ägäis mit felsigen Klippen, Sandstränden und traditionellen weiß getünchten Häusern an Kopfsteinpflasterstraßen. Die Landschaft ist geprägt von Weinbergen, die sich über die Hügel erstrecken, und einem natürlichen Hafen, der das Zentrum der Siedlung bildet.
Die Insel war vom antiken Griechenland bis zu den Osmanen ein strategischer Ort wegen ihrer Kontrolle über die Meerenge der Dardanellen. Über die Jahrhunderte veränderten verschiedene Mächte die Siedlung und hinterließen Spuren in der Architektur und Befestigungen, die teilweise noch zu sehen sind.
Die Weinproduktion prägt das tägliche Leben auf der Insel, wo Familien seit Generationen Reben anbauen und kleine Weingüter betreiben. Besucher sehen überall Weinberge in den Hügeln und können die traditionellen Herstellungsmethoden in den lokalen Kellereien beobachten.
Regelmäßige Fährverbindungen verbinden das Festland mit der Insel, wobei die Fahrt etwa eine Stunde dauert und mehrmals täglich verkehrt. Es gibt auch Zugänge zu Stränden und Wanderrouten im Inland, wobei gute Schuhe für die teils unebenen Wege empfohlen werden.
Der Polente-Leuchtturm steht an der westlichen Spitze und markiert seit etwa 150 Jahren Schiffsrouten in der Ägäis. Von dort aus können Besucher auf das Meer blicken und verstehen, warum dieser Ort für die Seefahrt so wichtig war.
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