Yilan-Ebene, Dreieckige Schwemmebene im Nordosten Taiwans
Die Yilan-Ebene ist eine dreieckige Tiefebene im Nordosten Taiwans, die durch Ablagerungen des Lanyang-Flusses entstanden ist und sich über ein großes Gebiet erstreckt. Das flache Land wird von Reisfeldern, kleinen Städten und Flussläufen geprägt, die ein typisches Bild der ländlichen Gegend Taiwans formen.
Die Region war vor der Han-chinesischen Besiedlung 1787 von den Kavalan-Ureinwohnern bewohnt, die dort eine etablierte Gesellschaft aufgebaut hatten. Nach der Ankunft der Han-Chinesen und später während der japanischen Herrschaft wurde das Land in administrative Strukturen eingefügt.
Der Reisanbau prägt das Leben und die Identität der Einwohner seit Generationen und bestimmt das Erscheinungsbild der gesamten Ebene. Die Felder wechseln sich mit kleinen Dörfern ab, wo traditionelle Handwerkstechniken und lokale Feste bis heute lebendig sind.
Ein Tunnel, der 2006 vollendet wurde, verbindet die Ebene mit Taipeh und verkürzte die Fahrzeit erheblich. Der beste Weg, die Region zu erkunden, ist mit dem Auto oder Bus, da die Sehenswürdigkeiten über das flache Land verteilt sind.
Die Ebene beherbergt drei verschiedene Stadtzentren, die jeweils unterschiedliche Rollen spielen: eine mit natürlichen heißen Quellen, eine als administrative Hauptstadt und eine als beliebter Nachtmarkt-Ort. Diese Aufteilung macht jeden Teil der Region mit seinen eigenen Aktivitäten und Atmosphären bemerkenswert.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.