Qing'an Shrine, Religiöser Schrein in der Gemeinde Ji-an, Taiwan
Das Qing'an-Heiligtum ist ein religiöses Heiligtum im Ji-an-Bezirk der Grafschaft Hualien in Taiwan mit japanischer Tempelarchitektur, erkennbar am doppellagigen Holzdach und einem traditionellen Toreingang. Das Gelände erstreckt sich um einen zentralen Andachtsbereich und ist von Bäumen umgeben, die Schatten spenden.
Das Heiligtum wurde 1917 als Zweigstelle des Kongobuji-Tempels des Koyasan gegründet und diente japanischen Einwanderern, die sich während der Kolonialzeit in Hualien niedergelassen hatten. Nach dem Ende der japanischen Herrschaft über Taiwan im Jahr 1945 wurde es in ein taoistisches Heiligtum umgewandelt und blieb ein Ort aktiver Verehrung.
Das Schrein-Gelände beherbergt 88 buddhistische Statuen, die die Shikoku-Pilgerreise in Japan symbolisieren, sodass Besucher den gesamten Pilgerweg an einem einzigen Ort abschreiten können. Diese Verbindung zur japanischen Pilgertradition ist für viele Gläubige aus Taiwan und Japan heute noch bedeutsam.
Das Heiligtum liegt im Bezirk Ji-an, in der Nähe von Hualien-Stadt, und ist bequem per Zug oder lokalem Bus erreichbar. Bequeme, geschlossene Schuhe sind empfehlenswert, da einige Wege auf dem Gelände gepflastert oder steinig sind.
Auf dem Gelände befindet sich ein Hyakudoishi-Stein, ein Objekt aus der japanischen Volkspraxis, das verwendet wird, um Wünsche durch wiederholtes Gehen zu einem bestimmten Punkt zu erfüllen. Dieser Stein ist in Taiwan außerhalb von Heiligtümern mit japanischen Ursprüngen selten zu finden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.