Hendon, Wohnbezirk im Norden Londons, England
Hendon ist ein Wohnviertel im nördlichen London, das sich über eine erhöhte Landschaft mit verschiedenen Häusertypen erstreckt, von Reihenhäusern in Bahnhofsnähe bis zu freistehenden Villen in ruhigeren Straßen. Die Gegend umfasst Geschäftsstraßen mit lokalen Läden, Grünflächen und Bildungseinrichtungen, die zwischen den Wohnblöcken verteilt sind.
Die Siedlung erscheint erstmals in Aufzeichnungen aus dem Jahr 959 und gehörte über fünf Jahrhunderte lang einer Abtei, bevor sie weltliche Besitzer bekam. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich das Gebiet durch den Bahnausbau und die Ansiedlung von Bildungseinrichtungen von ländlichem Dorf zu städtischem Vorort.
Die zahlreichen religiösen Einrichtungen und Gemeindezentren prägen das Alltagsleben der Bewohner, die hier regelmäßige Gottesdienste und Versammlungen abhalten. Der Universitätscampus bringt junge Studenten in die Gegend, die in den Cafés und Bibliotheken rund um die Lehranstalten zu sehen sind.
Zwei Bahnhöfe bieten Verbindungen in verschiedene Richtungen: eine U-Bahnlinie führt direkt ins Zentrum, während eine Hauptstrecke nach Norden weiterführt. Busse fahren durch die Geschäftsstraßen und verbinden benachbarte Stadtviertel, wobei Gehwege die meisten Einrichtungen fußläufig erreichbar machen.
Ein ehemaliges Flugfeld beherbergt heute eine Sammlung von Militärflugzeugen und Luftfahrtausrüstung in Hangars und Freiluftausstellungen. Besucher können hier Maschinen aus verschiedenen Konflikten des 20. Jahrhunderts aus nächster Nähe betrachten.
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