Sula Sgeir, Abgelegene Insel der Äußeren Hebriden, Schottland
Sula Sgeir ist eine schmale Insel in den Äußeren Hebriden mit steilen Klippen, die etwa 75 Meter über dem Atlantik aufragen und sich über etwa 900 Meter erstreckt. Die felsige Oberfläche bietet wenig Vegetation, wird aber von großen Basstölpel-Kolonien bevölkert.
Aufzeichnungen aus dem Jahr 1549 dokumentieren die Anwesenheit von Basstölpel-Jägern aus dem Dorf Lewis und begründen eine Tradition, die sich über Jahrhunderte hinzieht. Diese Verbindung zwischen der Insel und dem Festland hat sich trotz ihrer abgelegenen Lage bewahrt.
Die Bewohner von Ness führen während ihrer jährlichen Herbstexpeditionen eine behördlich genehmigte Tradition durch, bei der sie junge Basstölpel sammeln, die hier lokal Guga genannt werden.
Besucher sollten sehr robuste Wetterbedingungen und starke Wellen erwarten, die Landungen schwierig machen können. Nur erfahrene Bootsfahrer mit spezieller Ausrüstung können die Insel erreichen, besonders in den raueren Monaten.
Ein kleiner Leuchtturm an der südlichen Spitze der Insel wird vollständig durch Solarenergie betrieben und funktioniert autark in dieser stürmischen Umgebung. Diese technische Lösung ermöglicht es dem Leuchtturm, in einer der rauhesten Regionen Britanniens zu arbeiten.
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