King’s Lynn, Seehafen und Marktstadt in Norfolk, England
King's Lynn erstreckt sich am Fluss Great Ouse und zeigt schmale Gassen, Lagerhäuser aus der Gotik und eine alte Markthalle im Zentrum. Graue Steinfassaden wechseln sich mit Backsteinhäusern ab, während sich Boote am Kai aneinanderreihen und die Flusspromenade beleben.
Die Siedlung erhielt 1204 eine königliche Urkunde und wuchs schnell zu einem Hafen für Wollhandel und Getreideexport. Während des Bürgerkriegs im 17. Jahrhundert standen sich hier königstreue und parlamentarische Truppen gegenüber, was den Niedergang des Handels beschleunigte.
Der Name verbindet sich mit König Johann, der der Siedlung im frühen 13. Jahrhundert königliche Privilegien verlieh. Einheimische nennen den Ort oft einfach Lynn, während Besucher auf den Straßen noch immer Händler und Fischer sehen, die seit Jahrhunderten mit der Nordsee verbunden sind.
Züge verbinden den Ort mit Cambridge in weniger als einer Stunde und erreichen London in knapp zwei Stunden. Wer durch die Altstadt geht, findet Parkplätze am Flussufer und kann die engen Gassen leichter zu Fuß erkunden.
Ein Gebäude von 1683 am Kai zeigt holländische Architektur mit geschwungenen Giebeln und dient heute als Auskunftsstelle für Reisende. Die Fassade erinnert an Handelsbeziehungen über die Nordsee, die vor Jahrhunderten Kaufleute und Baumeister aus den Niederlanden hierher brachten.
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