Venta Belgarum, town in Roman Britain which became Winchester
Venta Belgarum war eine römische Stadt in Südengland, die um 70 n. Chr. gegründet wurde und als Handelszentrum für den Belgae-Stamm und die Römer diente. Die Stadt hatte ein durchdachtes Straßensystem, Befestigungsmauern, Tempel und Wohnhäuser, und heute können Besucher Überreste dieser Bauwerke unter den modernen Straßen Winchesters entdecken.
Die Stadt wurde um 70 n. Chr. gegründet und entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Verwaltungs- und Handelszentrum in Römisch-Britannien. Nach dem Ende der römischen Herrschaft um 410 n. Chr. wurde die Stadt weitgehend aufgegeben, wurde aber später während der angelsächsischen Zeit als königlicher Sitz wiederbelebt.
Der Name Venta stammt aus einer alten brittonischen Sprache und bedeutet "Markt", was die Rolle des Ortes als Handelszentrum widerspiegelt. Die Menschen nutzten die Stadt Jahrhunderte lang zum Austausch von Waren und zum Treffen, wobei Tempel und Gräber zeigen, wie unterschiedlich das tägliche Leben und die Glaubensvorstellungen waren.
Bei einem Spaziergang durch die Stadt vom Fluss bis zu den Kreidehügeln können Besucher archäologische Stätten entdecken, die die antiken Schichten unter der modernen Stadt markieren. Parks und offene Plätze in der Nähe bieten Orte zum Erkunden und zum Innehalten während der Besichtigung.
Ausgrabungen aus den 1960er und 1970er Jahren zeigten eisenzeitliche Wurzeln mit geschnitzten Schalen aus der Zeit um 500 v. Chr., die lange vor der römischen Gründung bestanden. Münzen aus dem Mittelmeerraum deuten darauf hin, dass dieser Ort trotz seiner abgelegenen Lage weitreichende Handelsverbindungen hatte.
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